Fotoalbum für Theodor Heuss

Der erste Bundespräsident als Besucher und Bausparer der GdF

Nur wenige wissen, dass „Heussens Häusle“ auf dem Stuttgarter Killesberg, in dem heute eine sehenswerte Gedenkstätte des ersten deutschen Bundespräsidenten viele Besucher anlockt, ein Bausparer-Eigenheim ist. Noch weniger ist bekannt, dass Prof. Dr. Theodor Heuss mit drei Bausparverträgen der GdF Wüstenrot sich 1958 seinen Traum von den eigenen vier Wänden verwirklicht hat. Die Kontakte zur ersten deutschen Bausparkasse und seinem damaligen Generaldirektor Dr. Hermann Schuon waren so gut, dass der Bundespräsident am 29. August 1954 das Ludwigsburger Unternehmen unter großem Anteil der Öffentlichkeit besuchte. Für ein großformatiges Ölgemälde, das in der GdF einen Ehrenplatz erhalten sollte, ist sogar der erste Mann im Staate über mehrere Monate dem Murrhardter Kunstmaler Carl Obenland (geb. 1908), einem der letzten Schüler des Münchner Malerfürsten Franz von Stuck, mehr oder weniger geduldig Modell gesessen. Beim GdF-Besuch des Bundespräsidenten wurde das Kunstwerk feierlich enthüllt. Theodor Heuss zeigte sich sehr erfreut (und war wohl auch erleichtert, das Modellsitzen hinter sich gebracht zu haben) und trug sich ins Goldene Buch der GdF ein. Zur Erinnerung an diesen „Staatsakt“ erhielt Theodor Heuss ein wunderschönes Album mit zahlreichen Fotos vom Wüstenrot-Chef Dr. Schuon überreicht, der sich natürlich von diesem historischen Wüstenrot-Tag ebenfalls ein Foto-Album anfertigen ließ.